Er steht im flackernden Licht. Der Bass zieht Linien in sein Blut. Die Knie brennen wie Feuer, doch die Nacht ruft nach ihm. Er kennt den Weg seit Jahrzehnten, dieses Zittern zwischen Licht und Grau. Er tanzt leiser als früher, doch sein Herz schlägt doppelt so laut.
Schwarzer Puls in meinen Adern, ich beweg mich, auch wenn’s schmerzt. Die Nacht hält mich am Leben, wenn mein Körper längst nicht mehr will. Ein letzter Schritt im Schatten, ein Atemzug im Neonlicht. Schwarzer Puls in meinen Adern, und ich fall nicht, nicht heute Nacht.
Die alten Songs wie vertraute Geister, sie greifen nach seiner Haut. Er fühlt sein jüngeres Ich für einen einzigen Takt. Jeder Schritt ein kleines Opfer, ein Handel von Schmerz und Glück. Doch wenn die Menge dunkler wird, zieht ihn die Musik zurück.
Schwarzer Puls in meinen Adern, ich beweg mich, auch wenn’s schmerzt. Die Nacht hält mich am Leben, wenn mein Körper längst nicht mehr will. Ein letzter Schritt im Schatten, ein Atemzug im Neonlicht. Schwarzer Puls in meinen Adern, und ich fall nicht, nicht heute Nacht.
Vielleicht zahl ich morgen doppelt, vielleicht fall ich irgendwann um. Doch heute hör ich den Ruf der Tage, als alles leichter schien. Ein leiser Schwur im Nebel, ein Lächeln, das keiner sieht. Ich bleib bis zum letzten Takt, bis der Morgen mich besiegt.
Schwarzer Puls in meinen Adern, ich beweg mich, auch wenn’s schmerzt. Die Nacht hält mich am Leben, sie ist der Ort, der mich erträgt. Ein letzter Blick ins Dunkel, ein Funke Jugend im Gesicht. Schwarzer Puls in meinen Adern, und ich fall nicht, nicht heute Nacht.