Ich sitze hier am Fenster, der Regen fällt so schwer, in meinem Schatten sehe ich dich, doch du bist nicht mehr. Wir teilten uns die Träume, doch die Wege gingen fort, zwei Seelen, die verbunden sind, und dennoch keinen Ort.
Siamesische Einsamkeit, zwei Herzen, doch kein Blick befreit. Wir gehen zusammen, doch getrennt, als wären wir zwei, die keiner kennt.
Die Fäden unsrer Seelen sind so fest und doch so kalt, wir tragen uns ein Leben lang, und doch wird’s niemals alt. Die Nähe wird zur Ferne, der Schmerz wird zum Gesetz, kein Licht, kein Funke Wärme, nur ein unsichtbares Netz.
Siamesische Einsamkeit, zwei Herzen, doch kein Blick befreit. Wir gehen zusammen, doch getrennt, als wären wir zwei, die keiner kennt.
Was hält uns hier, was treibt uns fort? Ein Fluch, ein Band, kein Zufluchtsort. Ein Lächeln wär ein großer Schritt, doch jede Hoffnung reißt uns mit.
Siamesische Einsamkeit, zwei Schatten in der Dunkelheit. Wir teilen die Zeit, doch nie das Licht, zwei Seelen, die einander bricht.
So leben wir gefangen in der stillen Zweisamkeit, zwei Seelen, die sich suchen, doch nie wirklich befreit. Ein Leben lang verbunden, und dennoch stets allein, so trag ich dich für immer, im Herzen eingewoben sein.