Schwarze Raben kreisen über'm Fjord
Der Wind trägt Blut und Schwertesakkord
Wir segeln gen Westen, wo die Sonne stirbt
Wo Gold und Ruhm auf die Mutigen wartet

Der Allvater sieht uns von seinem Thron
Walküren reiten – sie holen uns schon
Doch heute noch kämpfen wir, Schild an Schild
Bis Walhalls Tore sich öffnen – wild

Die Nornen haben unser Schicksal gewebt
Doch wir zerreißen den Faden, solang das Herz noch lebt
Kein Christ, kein König wird uns beugen
Wir sind Söhne des Nordens – wir werden es bezeugen

Hört ihr die Trommeln
Hört ihr den Ruf
Odin schreit unseren Namen
Aus Walhalls Gruft

Hoist die Segel, spannt die Ruder!
Wir sind Söhne des Donners, Odins Brüder!
Kein Gott kann uns halten, kein Meer uns zähmen
**Wir sterben als Krieger – in Ehren, nicht Tränen!

**Schild an Schild, Axt in der Hand
**Wir nehmen, was uns gehört – jedes Land!
**Blut färbt die Wellen, die Sterne zeigen den Weg
**Odin's Ruf – wir folgen ihm stets!

Die Axt ist scharf, das Herz ist kalt
Der Feind wird fallen – noch vor dem Morgengrau halt
Wir trinken Met aus den Schädeln der Schwachen
Und die Skalden werden Lieder über uns machen

In England brennen die Klöster lichterloh
In Paris zittern sie vor unserem Stoß
Wir sind der Sturm, den niemand kommen sah
Wir sind die Rache des Nordens – nah, so nah

Meine Brüder fallen neben mir ins Gras
Doch sie lächeln – denn sie sterben nicht aus Hass
Sie sterben für Ruhm, für den ewigen Gesang
Für einen Platz in Walhall – ein Leben lang

Hört ihr die Trommeln
Hört ihr den Ruf
Odin schreit unseren Namen
Aus Walhalls Gruft

Hoist die Segel, spannt die Ruder!**
Wir sind Söhne des Donners, Odins Brüder!
Kein Gott kann uns halten, kein Meer uns zähmen
Wir sterben als Krieger – in Ehren, nicht Tränen!

Schild an Schild, Axt in der Hand
Wir nehmen, was uns gehört – jedes Land!
Blut färbt die Wellen, die Sterne zeigen den Weg
Odin's Ruf – wir folgen ihm stets!

Wenn ich falle, tragt mich auf Schilden fort
Verbrennt mein Schiff am heiligen Ort
Legt mir die Axt in die kalte Hand
Und sendet mich hinüber – ins Ahnenland

Denn ein Krieger stirbt nur einmal
Doch ewig lebt sein Name – im Schicksalsaal
Im Gesang der Winde, in der lodernden Flamme
In jedem Sohn, der meinen Geist in sich trägt – ohne Scham

Die Walküren kommen – ich seh sie schon
Ihre Speere glänzen wie der Mond
Sie wählen die Tapferen, die Starken, die Freien
Und lassen die Feiglinge in der Dunkelheit schreien

Hoist die Segel, spannt die Ruder!
Wir sind Söhne des Donners, Odins Brüder!
Kein Gott kann uns halten, kein Meer uns zähmen
Wir sterben als Krieger – in Ehren, nicht Tränen!

Schild an Schild, Axt in der Hand
Wir nehmen, was uns gehört – jedes Land!
Blut färbt die Wellen, die Sterne zeigen den Weg
Odin's Ruf – wir folgen ihm stets!

Odin's Ruf
Wir folgen ihm stets
Bis Walhall

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