Die Nacht ist still, doch Finger flimmern, ein leises Tippen füllt den Raum. Gesichter glühen blau im Dunkeln, als wären sie aus Nebel gebaut. Er sitzt da wie ein stummer Wächter, doch wacht nicht über diese Welt. Sein Herz schlägt nur im Takt der Stimmen, die jemand Fremdes eingegeben hat.
Wir beten zu Schatten aus Glas, die uns versprechen, wir wären frei. Doch jeder Blick zieht tiefer rein, und lässt die Wirklichkeit vergeh’n. Wir suchen Nähe in Signalen, doch finden nur ein Echo, das zerbricht. Wir halten Welten in den Händen, doch verlieren uns im eigenen Licht.
Die Straßen schweigen übermorgen, weil niemand ihre Risse sieht. Die Augen hängen schwer am Bildschirm, der ihre Seele langsam frisst. Er hört die echten Stimmen flüstern, schon fast verloren im Geräusch. Der Mensch wird leiser, Tag für Tag, bis nur das Surren übrig bleibt.
Wir beten zu Schatten aus Glas, die uns versprechen, wir wären frei. Doch jeder Blick zieht tiefer rein, und lässt die Wirklichkeit vergeh’n. Wir suchen Nähe in Signalen, doch finden nur ein Echo, das zerbricht. Wir halten Welten in den Händen, doch verlieren uns im eigenen Licht.
Manchmal spürt er noch das Ziehen von etwas Warmem in der Brust. Als würde ein vergess’ner Funke nach echter Gegenwart verlangen. Doch dann blinkt wieder eine Nachricht, und alles, was er war, erlischt. Er taucht zurück in diese Tiefe, die nur vorgibt, ein Zuhause zu sein.
Wir beten zu Schatten aus Glas, in einer Welt, die nicht mehr fühlt. Wir spüren Wärme nur als Pixel, und nennen diese Sehnsucht echt. Wir halten Welten in den Händen, doch finden uns darin nicht mehr. Wir schauen stumm in kalte Spiegel, und fragen uns, wer darin fehlt.